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Aktualisiert: vor 55 Minuten 37 Sekunden

Normen und Kreativität!

Mo, 09/19/2011 - 14:33
Ein Denk- (und Handlungs-)Anstoss der Groupe Romandie 

 

Als Resultat eines Podiumsgesprächs  schlagen wir vor, sich intensiver mit dem Widerspruch zwischen Normen und Kreativität zu beschäftigen, um die gegenseitigen Einflüsse besser zu erfassen. Das Interesse daran resultiert aus unserem beruflichen wie privaten Alltag, in dem unsere Umgebung durch Normen beengt und die Kreativität immer mehr verplant wird. 

In kreativen Berufen ist der Begriff der Normierung umstritten. Sie wird in der Tat oft als Zwang empfunden, der uns nervt und begrenzt. Andererseits helfen Normen jedoch, unsere Arbeit zielgerichtet zu erledigen. Eine Debatte über die Beziehung dieser beiden Elemente zueinander gäbe die Möglichkeit, die einfache Kritik zu überwinden und den treibenden Mechanismen inerhalb dieses Grundwiderspruchs nachzugehen. Mögliche Themen könnten sein:
  • die Rolle der Normierung bei Bau und Industrialisierung in der Architektur:  Vereinfachung der Prozesse, Einsparung, «Demokratisierung der Produkte», genormte Bauteile;
  • Führt die Normierung zwangsläufig zur Uniformität?
  • Normen bilden die Standard-Vorlösung gewisser Probleme, womit ein Zeit-gewinn im freien Prozess der Kreativität entstehen kann. Ist das immer so?
  • Was ist die Rolle des Gestalters in einer Welt, die normierter, gesicherter und kontrollierter wird? Wo liegt seine Handelsfreiheit?
  • Die Zunahme der Normen führt zu sich widersprechenden Regelwerken. Ist das eine Chance? Stellt sie eine Möglichkeit dar, die Freiheit zu ergreifen, oder ist sie ein zusätzliches Hindernis, welches den kreativen Prozess blockiert?
  • Können Normen die Quelle von Kreativität sein?
  • Wie äussern sich Normierung und Standard in künstlerischen Berufen?
  • Welche  Herausforderungen bringen Normen mit sich?
  • Warum gibt es so viele Normen?
  • Wer hat einen Vorteil davon?
  • Warum gibt es so viel Bedürfnis nach Sicherheit?

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&: ROBERT & DURRER

Mi, 08/03/2011 - 08:21

Das Gewerbemuseum Winterthur setzt seine 2009 initiierte Reihe &: fort, in welcher der kreative Dialog von Arbeitsgemeinschaften aus den Bereichen der visuellen Kommunikation und des Design beleuchtet wird. Im Mittelpunkt steht diesmal das Schaffen der visuellen Gestalter ROBERT & DURRER.

Weitere Informationen über Führungen, Öffnungszeiten etc. finden Sie im pdf und www.gewerbemuseum.ch.

 

Datum:  27. August 2011 - 16:00 - 23. Oktober 2011 - 16:00 Veranstalter: 

Gewerbemuseum

 

Ort: 

Winterthur

Adresse: 

Kirchplatz 4

CH-8400 Winterthur

Telefon +41 (0)52 267 51 36

e-mail gewerbemuseum(at)win.ch

www.gewerbemuseum.ch

 

BASEL TICKT ANDERS

Di, 07/26/2011 - 10:26

Eine Stadterkundung um Bekanntes mit anderen Augen zu sehen: Basels historische Talstadt ist eine Gründerzeitcity mit Altstadtflair, gezeichnet von Verkehrsmassnahmen der Moderne.

Führung: Dr. Roland Zaugg

anschliessend Apéro

Datum:  28. August 2011 - 14:15 Veranstalter: 

SWB Ortsgruppe Basel 

Ort: 

Claraplatz, Basel, beim Kiosk/Tramhaltestelle

«horizonte:» Studio Mumbai im Sitterwerk, St. Gallen (24.8.2011)

So, 07/24/2011 - 05:59

Der Schweizerische Werkbund und das Haus der Farbe laden zu ihrer nächsten «horizonte»-Veranstaltung im Sitterwerk St. Gallen ein.

Ueli Vogt von der SWB-Ortsgruppe Ostschweiz wird am 24. August 2011 durch die Ausstellung «Studio Mumbai» führen.
 
Details entnehmen Sie bitte dem angefügten PDF.

 

 

Datum:  24. August 2011 - 18:00 Veranstalter: 

Schweizerischer Werkbund SWB und Haus der Farbe www.hausderfarbe.ch

Adresse: 

Lageplan und Informationen zur Anfahrt: www.sitterwerk.ch und Einladungskarte

Studio Mumbai, eine Ausstellung im Sitterwerk.

Mo, 07/18/2011 - 04:31

Erstmals widmen sich Sitterwerk St.Gallen und vai– Vorarlberger Architektur Institut gemeinsam einem Thema: der Arbeitsweise und dem Werk von Studio Mumbai, Indien.

Die Ausstellung im Sitterwerk zeigt das materialbezogene «earning through making», im Vorarlberger Architektur Institut rückt die Symbiose von Handwerk, Architektur und Ort in den Fokus.

Detailliertes Programm siehe PDF, Aktualisierungen entnehmen Sie bitte den Websites www.sitterwerk.ch und www.v­a­i.at.

Der SWB widmet seine nächste «horizonte:»-Veranstaltung dieser Ausstellung, weitere Informationen folgen in Kürze an dieser Stelle.

Datum:  28. Juni 2011 - 0:00 - 28. August 2011 - 0:00 Veranstalter: 

Werkstoffarchiv Sitterwerk St.Gallen

vai Vorarlberger Architektur Institut

Aktualisierungen entnehmen Sie bitte den Websites www.sitterwerk.ch und www.v­a­i.at.

Ort: 

Werkstoffarchiv Sitterwerk St.Gallen

Adresse: 

Sittertalstrasse 34, CH 9014 St.Gallen

Öffnungszeiten: Mo–Fr 9–17 Uhr, So 14–18 Uhr und nach Vereinbarung: +41 71 278 87 09

SEIT DEM 18. JULI 2011 GIBT ES DEN WERKBUND ITALIA!

Mo, 07/18/2011 - 03:31

 

Toskanischer kann man sich den Gründungs-Ort kaum vorstellen: unterhalb der Bergzunge, auf der die Stadt Anghiari östlich von Arezzo liegt, in der Ebene des Tiber, vor dem Gebirge des Appennin, in einer mittelalterlichen Mühle, dem weit ausgebreiteten Atelier eines Bildhauers. Nach etlichen Vorgesprächen und zwei Vorkonferenzen am 12. Juni und 10. Juli ist hier am 18. Juli der «Werkbund Italia» gegründet worden.

Die Gründungsfamilie ist ein Kreis von über 20 Personen vieler Berufe: vom Gärtner zum Hochschullehrer für Landschaftsgestaltung, Architekten, Stadtplaner, Unternehmer, Künstler, Schriftsteller, Journalisten, Lehrer, Museumsdirektor.
 
Wie es zur Toscana gehört, ist die Zusammenkunft im mediterranen Sommer ein «convivium» - wie in einem Film von Fellini oder Renoir auf einer Wiese unter einem weit ausgebreiteten Ölbaum - mit exzellentem Essen, gutem Wein, langen Gesprächen und Diskussion im kühlen Schatten unter den Gewölben der Mühle. Die Mitglieder verstehen die Werkbund-Gründung auch als ein gesellschaftliches Aufbruch-Signal am Ende der lähmenden Berlusconi-Ära.
 
Werkbund Italia ist erreichbar unter werkbunditalia@hotmail.it

 

Werkbrief 2011-II

Mi, 06/01/2011 - 14:27

Der zweite «Werkbrief» dieses Jahres informiert Sie über zwei Anlässe:

Werkbund-Versammlung in Weil am Rhein (D)

Neben den statutarischen Pflichten bot das Vitra-Gelände ein reichhaltiges Ansichtsprogramm, unter anderem die Ausstellung «Frank O. Gehry since 1997» und die Besichtigungen der spektakulären Bauten, also des Feuerwehr- hauses von Zaha Hadid, des Buckminster Fuller Dome und des Vitra-Konferenzpavillons von Tadao Ando.

Echo-Werkbund-Tag im Kloster Schönthal, Langenbruck

Echo, das Jahresthema des SWB für das Jahr 2011, wurde in der Nähe des basellandschaftlichen Langenbruck im Kloster Schönthal zelebriert. Das ehemalige Benediktinerinnen- und Serviten-Kloster war ein stimmungsvoller Ort für die Vorträge des Tages, die sich dem Echo-Thema auf unterschiedliche Weise näherten. John Schmid, der Betreiber des Skulpturenparks Schönthal, und seine Crew hatten auch kulinarisch dafür gesorgt, dass die Errungenschaften einer Kloster-Küche ihren Weg in die Gegenwart fanden.

 

«Zur Geschichte des Schweizerischen Werkbunds SWB»

So, 02/27/2011 - 08:01

Von Leonhard Fünfschilling

Der Schweizerische Werkbund (SWB) umfasst acht Ortsgruppen und zählt zur Zeit rund 900 Mitglieder, die vornehmlich gestalterischen Berufen angehören. Den SWB gibt es seit bald 100 Jahren. Über ihn zu sprechen, heisst deshalb auch danach zu fragen, wie er entstanden ist und wie er sich entwickelt hat.

Ein Teil der Ideen und Motive, die 1907 zur Gründung des Deutschen Werkbundes (DWB) und sechs Jahre später des SWB geführt haben, reichen bis weit ins 19. Jahrhundert zurück. Sie hatten mit der Frage zu tun, wie im Zeitalter der industriellen Produktion die alltäglichen Gegenstände bis hin zur Architektur zu gestalten seien. Dahinter stand das Erschrecken über den «Kulturzerfall», den die Industrie in den Augen der kritischen Zeitgenossen auf dem Gebiet der Gestaltung bewirkte. Gemeint war damit die eklektizistische Art und Weise, wie sich die damaligen Gestalter industrieller Produkte im Zeichen des Historismus der Formen bedienten, welche die Kulturgeschichte als Vorlagen bereit hielt. Mit anderen Worten: Die Industrie applizierte den maschinell hergestellten Gegenständen an Formen, was dem vorherrschenden Zeitgeschmack entsprach und sich verkaufen liess. Diese Haltung ist ja auch dem Industrial Design von heute nicht fremd, doch inzwischen liegt eine erfahrungsreiche Geschichte hinter uns, in der sich Industrie und Gesellschaft aneinander gerieben und weiter entwickelt haben.

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